Taubert bietet Gewerkschaften "Partnerschaft für gute Arbeit" an

Veröffentlicht am 18.03.2014 in Arbeit & Wirtschaft

„Zukunftsfähige Jobs, mit denen Frauen und Männer unter fairen Arbeitsbedingungen gutes Geld verdienen – dafür wollen wir gemeinsam eintreten“, sagt Heike Taubert am Dienstag in Erfurt mit Blick auf den Forderungskatalog des DGB Hessen-Thüringen an die künftige Landespolitik. Thüringens SPD-Spitzenkandidatin will auch in Zukunft eng mit dem DGB und den Einzelgewerkschaften zusammenarbeiten: „Als Ministerpräsidentin werde ich mit den Gewerkschaften eine ‚Partnerschaft für gute Arbeit eingehen. Inhalt der Partnerschaft wird ein institutionalisierter regelmäßiger Austausch zwischen Gewerkschaften und mir sein. Neben regelmäßigen Treffen auf Spitzenebene, werde ich einen jährlichen Kongress der Ministerpräsidentin mit Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräten einberufen, auf dem wir gemeinsam die Situation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Freistaat bewerten und Vorschläge zur weiteren Entwicklung guter Arbeit für Thüringen erarbeiten.“

Taubert dankte dem DGB und seinen Einzelgewerkschaften für die gute Zusammenarbeit der letzten 5 Jahre: „Für die Beschäftigten in diesem Land muss es weiter bergauf gehen. Wer arbeitet, muss von seinem Lohn vernünftig leben können. Die Menschen haben mehr als Billiglöhne verdient, sie sollen gern in Thüringen leben und arbeiten – und hier ihre Familien gründen. Für dieses Ziel haben wir gemeinsam in den letzten 5 Jahren gearbeitet und wir werden es weiter gemeinsam verfolgen und unsere erfolgreiche Zusammenarbeit intensiv fortsetzen. Für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit bin ich den Gewerkschaften sehr dankbar“, sagt Taubert.

„Gemeinsam haben wir bereits viel erreicht: Thüringens Arbeitsmarktdaten können sich sehen lassen. Als Investitionsstandort hat sich der Freistaat etabliert, viele feste Arbeitsplätze sind entstanden. Der gesetzliche Mindestlohn als Lohnuntergrenze kommt bundesweit“, sagt Taubert. Blockaden wie die des Bildungsfreistellungsgesetzes müssten schnellstens abgebaut werden und Weiterentwicklungen wir beim Vergabegesetz sind Aufgaben der neuen Wahlperiode, da sei man sich mit den Gewerkschaften einig.

 

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