SPD- Kreisverband traf sich zur Mitgliedervollversammlung

Veröffentlicht am 02.06.2016 in Allgemein

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder des SPD-Kreisverbandes zu einer Vollversammlung in Görsbach. Keine Wahlen, kein SPD-Promi, sondern die Genossinnen und Genossen wollten die Zeit nutzen, um über aktuelle politische Themen sowohl im Landkreis als auch auf Landes- und Bundesebene zu diskutieren.

Aber bevor der Kreisvorsitzende Matthias Ehrhold das Wort hatte, worden die anwesenden Genossinnen und Genossen vom Bürgermeister Siegfried Junker begrüßt. Der machte in seinem Grußwort deutlich, dass Görsbach in den letzten Jahrzehnten aufgeblüht ist. Besonders stolz machen ihn seine Störche, auch wenn dieses Jahr einer ihm Kummer bereitet. Junker, der auch SPD- Mitglied ist, tritt nicht wieder zur Wahl am Sonntag an. Er übergibt den Staffelstab an Angela Simmen, langjährige 2. Beigeordnete der Gemeinde. Auch sie nutze die Möglichkeit eines Grußwortes und dankte dem jetzigen Bürgermeister. Zudem machte sie deutlich in ihrer Rede, dass mit der geschlossenen Gaststätte „Klub“ eine letzte große Instanz in Görsbach weggebrochen ist. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine Wiederbelebung der ehemaligen Gaststätte.

Danach übernahm Matthias Ehrhold, seit einem Jahr Kreisvorsitzender, das Wort. Er zog ein erstes Resümee seiner Arbeit und freute sich, dass der Kreisvorstand unter seiner Leitung gute Arbeit leiste. „Der Zusammenhalt ist gut, wir diskutieren in monatlichen Sitzungen über Aktuelles und bereiten Veranstaltungen vor.“

Zudem gab Ehrhold bekannt, dass erste Gespräche geführt worden seien in Vorbereitung auf die Bundestagswahl im nächsten Jahr. „Durch eine Veränderung im Zuschnitt wird es künftig nur noch 8 statt 9 Wahlkreise in Thüringen geben: Eichsfeld, Nordhausen und der Kyffhäuserkreis bilden künftig einen gemeinsamen. Und mit Steffen-Claudio Lemme haben wir dann bereits einen möglichen Kandidaten, den wir mit unterstützen werden.“

Im Anschluss berichtete die Landtagsabgeordnete Dagmar Becker über die Arbeit in Erfurt. „Großes Thema ist natürlich die anstehende Gebietsreform. In Veranstaltungen wollen wir die Menschen mitnehmen, ihnen zeigen, dass wir nicht über ihre Köpfe hinweg entscheiden.“ Mit einem Rückblich auf das letzte Plenum ging ihr Bericht weiter. „Wir haben strittig über das Verbot der Brenntage gesprochen. In den Pressemitteilungen von Landtagskollegen wird immer wieder die rot, rot, grüne Regierung verantwortlich gemacht, aber vergessen wird dabei, dass das Gesetz des Verbots auf Bundesebene beschlossen worden war.“

Matthias Jendricke, war ebenfalls zu Gast auf der Mitgliederversammlung. Er gab einen Rückblich auf den letzten Kreistag und betonte die wegweisenden und wichtigen Entscheidungen bezüglich der Service-Gesellschaft.  Aber auch sprach er sich für eine Gebietsreform aus. „Am Ende entscheiden die Landtagsabgeordneten das Ganze in Erfurt. Ich kann nur immer wieder beratend zur Seite stehen. Aber natürlich setze ich mich dafür ein, dass beispielsweise Nordhausen weiterhin die Kreisstadt bleibt, unabhängig davon, wie der zukünftige Landkreis aussehen wird.“

Genug Themen, die die Genossinnen und Genossen an diesem Abend zu diskutieren hatten. Am Ende war klar, dass solch eine Plattform öfters angeboten werden muss. „Aus den Medien erfahre ich viel, aber Hintergrundinformationen zu erhalten und Nachfragen zu stellen, ist dort schwierig.“

 

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