Minister Lauinger soll Vorstoß für generelles Verbot von gefährlichem Glyphosat in Landwirtschaft unterstützen

Veröffentlicht am 05.05.2015 in Umwelt & Energie

Mit Verweis auf neue Erkenntnisse der WHO unterstützt die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag aktuelle Bestrebungen, ein weitgehendes Verbot des Pflanzenschutz-Mittel Glyphosat in der Landwirtschaft zu erwirken.

Morgen beginnt in Osnabrück die Verbraucherschutzminister-Konferenz. Niedersachsen, das derzeit den Vorsitz in der Konferenz hat, wird sich dort für ein weitgehendes Verbot des Pflanzenschutzmittels Glyphosat einsetzen. „Diesen Vorstoß aus Niedersachsen sollte Thüringen unterstützen“, bekräftigt Dagmar Becker, die Sprecherin für Landwirtschaft und Naturschutz der SPD-Fraktion, heute. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass Glyphosat krebserzeugend beim Menschen ist“, so Becker mit Verweis auf neue Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Glyphosat komme beispielsweise als Unkrautvernichter in der Thüringer Landwirtschaft zum Einsatz, aber auch in Parks und Gärten, so Becker. „Das halte ich angesichts der jetzt vorliegenden Erkenntnisse für nicht länger verantwortbar“, so Becker.

Kritik übt Becker am Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Dieser setze sich trotz der WHO-Warnung in Brüssel für die weitere Verwendung von Glyphosat in der Landwirtschaft und damit wie bisher vor allem für die Interessen der Agrarlobby ein. Weil die EU noch in diesem Jahr unter deutscher Federführung entscheide, ob das häufig verwendete Pestizid für weitere 10 Jahre zugelassen bleibt, bestehe jetzt erhöhter Handlungsdruck.

Franzisca Friedrich

Stellvertretende Pressesprecherin

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Homepage Dagmar Becker

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